Was geht noch – wenn nichts mehr geht?
Datum und Uhrzeit
Von 15.06.2026 - 16.06.2026
Preis pro Seminar
373,95 €zzgl. MwSt.
Dauer
2 Tage
Trainer/-in
Roberto D'Amelio
Teilnehmer
Max. 18
Fragen?
Inhalt
Hoffnung und Stabilität in der Arbeit mit Menschen mit Sucht und psychischen Störungen
Die Arbeit mit Menschen mit Sucht- und psychischen Störungen – häufig mit sogenannter Doppeldiagnose – stellt Fachkräfte immer wieder vor besondere Herausforderungen: unmotivierte Klien*innen, wiederkehrende Rückfälle, Stillstand und Hoffnungslosigkeit.
Gerade hier entscheidet die Haltung der Fachkraft darüber, ob sich neue Perspektiven öffnen können.
In dieser praxisorientierten Fortbildung erlernen die Teilnehmenden, Hoffnung und Stabilität als Wirkfaktoren zu erkennen, zu fördern und in belastenden Arbeitskontexten gezielt einzusetzen – sowohl im Kontakt mit Klient*innen als auch im Team und im eigenen professionellem Selbstverständnis. Sie reflektieren ihre Haltung, entdecken Ressourcen und trainieren konkrete Methoden zur Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung in belastenden Phasen.
Anhand von Fallbeispielen, Kleingruppenübungen und reflektieren Methoden werden Wege erarbeitet, wie selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen Bewegung entstehen kann.
Inhalte und Ziele:
- Hoffnung und Hoffnungslosigkeit als interaktionelles Phänomen verstehen.
- Ressourcen und Reststabilität erkennen, würdigen und aktivieren.
- Mit Rückfällen und Abstinenzphasen hoffnungsfördernd umgehen.
- Sprache, Resonanz und kleine Interventionen als Motor für Veränderung einsetzen.
- Eigene Haltung und Selbstfürsorge stärken.
Methoden:
Kurzinputs, Kleingruppenarbeit, Reflexionsübungen, Fallbeispiele, Arbeit mit Symbolen und Imaginationsmethoden.
Teilnehmende erhalten begleitende Unterlagen und Arbeitsblätter.
Zielgruppe
Fachkräfte aus Sucht- und Sozialpsychiatrie, Reha, Forensik, Sozialarbeit, Pflege, Ergotherapie und psychosozialen Diensten.